„Ich habe keine Zeit“. „Ich muss, das, das, dies, jenes und das noch erledigen“. „Pause? Pause, kann ich mir nicht erlauben“. Kennen Sie solche Sätze. Aber ich bin doch mehr als die Hamsterräder in meinem Leben: Familie, Arbeit, Probleme, Herausforderung und leidvolle Erfahrungen. Meine ganzen „Lebensbälle“ zu jonglieren. Es ist wichtig, dass wir uns Zeit nehmen für Momente, wo wir merken: Wir sind doch mehr. Wir sind schon angenommen. Wir sind geliebt. Wir sind
Kinder Gottes.
Wir müssen nicht erst noch was leisten. Solche Momente brauchen wir. Momente, in denen wir uns bewusstmachen: Wir sind doch mehr als das alles. Wir sind doch mehr als das, was uns hier auf der Erde beschäftigt und bindet. Wir sind Menschen mit Ewigkeitsperspektive dafür hat uns Gott geschaffen. Zu einem Leben mit ihm, hier in der Welt und dann in seinem Reich.
Wir sind schon geliebt und angenommen! Ohne Leistung! So kann ich mein Leben mutig anpacken. Ich mache Ihnen Mut solche Momente im Leben zu suchen, sich rauszunehmen. Machen Sie einen Spaziergang, bei dem Sie Gott für allesmögliche für die kleinen und großen Geschenke danken. Lesen Sie ein gutes Buch. Lassen Sie sich inspirieren von der Tageslosung und dem Lehrtext. Lassen sie sich das Evangelium für jeden Tag aus einem Andachtsbuch wie „Leben ist mehr“ oder dem Neukirchner Kalender zu sprechen. Hören Sie in der Früh mal eine halbe Stunde ERF-Plus. Da findet jeder Programmpunkte die interessieren.
Diese kleine Zeit sollten wir uns jeden Tag nehmen. Diese Ich-bin-doch-mehr-Momente.
Jesus sagt in Anlehnung an Matthäus 6,26: „Seid ihr denn nicht viel mehr?“
Solche Momente wünsche ich Ihnen jeden Tag, vorallem an den Tagen, an denen es Ihnen nicht gut geht.
Ihr Pfarrer Jonathan Gerber