Liebe Leserinnen und Leser,
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ Offenbarung des Johannes 21,2
Ich schau mir gern das Bild unserer Hochzeit an. Wie herrlich meine Frau aussieht – mit Spangen und Steinchen das Haar gestylt sowie einem wunderschönen Kleid. Herrlich „geschmückt“ war meine Braut
für mich, ihren Mann. Die schöne Braut als Bild für das Reich Gottes am Ende aller Dinge berührt mich. So gut meint es Gott mit uns, dass er sein Reich so herrlich, so schön und so liebevoll bereitet. Aus Liebe bereitet sich eine Braut für ihren Mann – aus Liebe bereitet Gott sein Reich für uns.
Meine wundervolle Braut, die verstecke ich nicht, das Bild von ihr zeige ich in der ganzen Welt herum. Ich habe es als Profilbild bei WhatsApp. Und andere Paare haben ihr Hochzeitsbild im Wohnzimmer stehen, damit es jeder Besucher sehen kann. So
wie mit meiner irdischen Braut, ist es auch mit der Braut „Reich Gottes“. Ich erzähle von diesem herrlichen Reich, den guten
Erfahrungen mit Gott. Wie er mir Kraft gibt für die Herausforderungen meines Alltags. Wie gut er mich leitet und begleitet in meinem Leben. Wie ich mich freue, eines Tages mit IHM am Tisch zu sitzen und zu feiern. Ich erzähle davon, damit auch andere bei diesem Fest mitfeiern und Gottes Liebe spüren. Jetzt in dieser Welt und am Ende aller Dinge im neuen Jerusalem.
Gespürte Liebe und Spuren vom Reich Gottes wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer Jonathan Gerber