Monatsspruch September

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Prediger 3, 11

(c) by S. Hofschlaeger pixelio.deLiebe Leserin, lieber Leser,
wer das Weltgeschehen und seine Darstellung in den Medien regelmäßig und aufmerksam verfolgt – wer hört und sieht, wie eine Krise die andere jagt; wer auch in der kleinen Welt um uns herum die ständige Beschleunigung des Lebens wahrnimmt – kommt gelegentlich ins Fragen: In was für einer Welt, in was für einer Zeit leben

wir eigentlich? Aus den Reihen der Evangelischen Jugend kommt der folgende Text, der zum Nachdenken anregt. Es geht nicht darum, auf irgendjemanden mit dem Zeigefinger zu deuten. Es geht vielmehr um unser eigenes Leben. Und wie wir damit umgehen. Gedanken, die in die Arena des Lebens geworfen sind. Eben – zum Nachdenken…

„Wir haben größere Häuser, aber kleine Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit. Mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen. Mehr Experten, aber größere Probleme. Wir rauchen und trinken zu viel, lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell zu sehr auf, bleiben zu lange auf, stehen zu müde auf, lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten. Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt. Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür der Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile. Es ist die Zeit, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die Welt tragen kann. Und wo Sie die Wahl haben: Das Leben zu ändern – oder den Text zu löschen…“ 

Der Apostel Paulus schreibt im Römerbrief, Kapitel 12, Vers 2: „Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“ Ich wünsche uns allen ein mutiges Nachdenken über das Wertvollste, was uns anvertraut ist – unser Leben. Und den Mut, Schritte zu tun und die Weichen so zu stellen, wie es nötig ist.
Ihr Pfarrer
Reinhold Pfindel

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